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Brüssel,
18.März 2005 Erbringung von Dienstleistungen muss sozialen, ökologischen und Qualitätsanforderungen genügen: EUCDA
fordert neuen Ansatz Mit Blick auf die "Dienstleistungsrichtlinie" fordert die EUCDA, dass nationale Standards oder europäische Mindestnormen, die zum Beispiel
betreffen, nicht unterlaufen werden. Die Kontrollverantwortung und -befugnis muss bei dem Mitgliedstaat belassen werden, in dem die Dienstleistung erbracht wird. Dies betrifft insbesondere den Kampf gegen illegale Beschäftigung und Schwarzarbeit. Die EUCDA begrüßt, dass sich anscheinend für einen solch differenzierten Ansatz immer mehr Befürworter in Rat und EU-Parlament finden. Eine europäische Richtlinie, die sich an diesen Kriterien ausrichtet, unterscheidet sich im Ansatz und in der Methodik grundsätzlich von dem Entwurf, der zur Zeit noch vorliegt. Die EUCDA fordert daher, dass die Kommission ihren bisherigen Vorschlag zurückzieht und in einem offenen Diskussionsprozess an einem solchen neuen Ansatz mitarbeitet. Die EUCDA hofft, dass der Diskussionsprozess jetzt in die Phase tritt, in der man gemeinsam an pragmatischen Lösungen arbeitet, die sich am Wohl und am Schutzbedürfnis der Menschen ausrichten. Wir brauchen ein differenziertes und flexibles europäisches Regelwerk. Hierzu müssen die europäischen Institutionen mit den Praktikern aus Wirtschaft, Arbeitnehmervertretungen und Verbraucherverbänden zusammenwirken.
Präsident:
Elmar Brok MdEP Für weitere Informationen: EUCDA
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