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Brüssel,
04. Februar 2005 EUCDA begrüsst Neubelebung der Lissabon-Strategie durch EU-Kommission Kommen jetzt konkrete Schritte ?
Um die Dynamik zu erreichen, die zur Erreichung des Lissabonzieles notwendig ist, reichen Wachstum, Reformen des staatlichen Regelwerks, eine Verbesserung der Struktur der Finanzmärkte und eine generelle Steigerung der Investitionen nicht aus. Ein entscheidendes Element zur Steigerung der Faktorproduktivität ist die Förderung der "Wissensproduktion" und damit die Ausrichtung aller betroffenen Politikbereiche (Wirtschafts-, Finanz-, Sozial-, Beschäftigungs- und Bildungspolitik) auf den Menschen. Im Zusammenhang mit der Stärkung der Wettbewerbs-fähigkeit betont die EUCDA die Notwendigkeit, die Produktivität zu verbessern. Dies bedeutet Anstrengungen sowohl mit Blick auf die Kapitalintensität der Produktion als auch auf die Gesamte Faktorproduktivität. Die
EUCDA wendet sich gegen alle pauschalisierten Forderungen nach "mehr
Flexibilität" auf dem Arbeitsmarkt; es ist vielmehr notwendig, dass
in erster Linie die Sozialpartner zielgerichtete Maßnahmen ergreifen,
um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Die notwendige Maßnahmen müssen die Anforderungen der Unternehmen berücksichtigen und sich gleichzeitig am Maß des Menschen, z.B. an der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, und am notwendigen Vertrauen in einen qualitativ hohen Sozialschutz orientieren. Die Bereitschaft jedes Einzelnen, Verantwortung zu übernehmen, unternehmerische Initiativen zu ergreifen und sich in der Gesellschaft zu engagieren wird entscheidend sein für die Erreichung der Ziele von Lissabon.
Verantwortlich:
Christoph Weisskirchen, Generalsekretär Für weitere Informationen: EUCDA
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