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Brüssel, 04. März 2003


Stärkung der Gemeinsamkeiten gleich Stärkung der Stabilität

Brok fordert Dezentralität, Soziale Marktwirtschaft und nicht-inflationäres Wachstum



Eine auf Stabilität gegründete Europäische Union muss laut Elmar Brok, Vorsitzender der EVP-Konventsgruppe, das Ziel des EU-Konvents sein.

Stabilität bedingt erstens, dass die Union den Gedanken der Dezentralität beibehält: Förderalismus bedeutet in diesem Sinn, dass die Gemeinschaft auf den Mitgliedstaaten und den EU-Bürgern begründet ist.

Daraus folgt zweitens, dass die Charta der Grundrechte, also die Charta der Rechte der Bürger, integral in den Verfassungsvertrag aufzunehmen ist.

Drittens bedingt Stabilität, dass man in wesentlichen Politikbereichen - wie der Aussen- und Sicherheitspolitik - zu einer gemeinsamen Linie findet, da man bekanntlich gemeinsam stärker ist. Das Ziel muss laut Brok die Stärkung des Gedankens europäischer Gemeinsamkeiten sein, wenn die EU im Inneren und in ihrer Außenvertretung wirklich etwas bewegen will.

Stabilität erfordert viertens aber auch eine Wirtschafts- und Währungspolitik, die auf Wachstum und auf Preisstabilität gleichermaßen ausgerichtet ist. Vor diesem Hintergrund forderte Brok die Festschreibung des Ordnungsrahmens der Sozialen Marktwirtschaft, die soziale Gerechtigkeit, Freiheit und Wettbewerbsfähigkeit miteinander verbindet.

 



Die Europäische Union Christlich Demokratischer Arbeitnehmer (EUCDA) besteht aus 23 Arbeitnehmerorganisationen aus 15 Ländern und ist eine Vereinigung der Europäischen Volkspartei (EVP).

Verantwortlich: Elmar Brok MdEP, Präsident



Für weitere Informationen:

EUCDA
Europäische Union Christlich-Demokratischer Arbeitnehmer
c/o EVP, Rue du Commerce / Handelsstraat 10
B-1000 Brüssel

E-mail: EUCDA

 

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