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EUCDA, 24.04.2002 Wahl in Frankreich: Warnung an etablierte Parteien Eine wehrhafte Demokratie braucht Kontrollmechanismen Das Wahlergebnis der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen in Frankreich offenbart nach Auffassung der Europäischen Union Christliche Demokratischer Arbeitnehmer (EUCDA) weniger die Stärke rechts- bzw. linksextremistischer Parteien als die Schwäche etablierter Parteien. Auch wenn die Ergebnisse der zweiten Runde sowie der späteren Parlamentswahlen die etablierten Parteien bestätigen sollten, beruhigen darf es sie nicht. Gerade in Zeiten der Unsicherheit müssen sie auf Ideologie und Politik ausschließlich über Polemik und Parolen verzichten; es gilt, durch eine Politik konkreter Sachentscheidungen - zum Beispiel mit Blick auf innere Sicherheit - unbegründete Ängste und Vorurteile (Nährboden für rechts- und linksextremistische Parteien) zu beseitigen. Der wirtschaftliche Umbruch, der angesichts von Globalisierung und fortschreitender Automatisierung in vollem Gange ist, verlangt besonderes Augenmerk auf den inneren, den sozialen Frieden. Es gilt, die Balance zu suchen zwischen einer (größeren) Verantwortung jedes Einzelnen und der notwendigen Solidarität aller, zwischen der Verantwortung der einzelnen Mitgliedstaaten / Regionen und der notwendigen Kompetenz der EU. Unter anderem in der Sozial- und Beschäftigungspolitik, die die Menschen direkt berühren, wird deutlich, ob die etablierten Parteien sich um Sachlösungen oder um Ideologien bemühen.
Die EUCDA ist davon
überzeugt, dass in stabilen demokratischen Staaten extremistische
Parteien, die nur von Angst- und Panikmache leben, keine Chance haben.
Verantwortlich:
Luc Delanghe, Präsident Für weitere Informationen: EUCDA
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