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EUCDA, 20.03.2002 Europa
bleibt in den Händen der Nationalstaaten.
Binnenmarkt - Bekämpfung der Armut. Im ersten Fall: Regeln. Im zweiten Fall: Absichtserklärungen. Woher nehmen die Staats- und Regierungschefs den Mut, anzunehmen, dass die Bürgerinnen und Bürger das Projekt "Europäische Einigung" auf Dauer unterstützen werden ? Für die EUCDA ist klar: Die Europäische Union muss vom bloßen Binnen-markt zu einer (Sozialen) Union aller Bürgerinnen und Bürger werden, um zu einer Politischen Union wachsen zu können. Dies ist unsere christdemokratische Vision. In Barcelona wurde wieder einmal sichtbar: "Mehr Europa" scheiterte an nationalen Interessen. Die EUCDA hofft jetzt auf den Konvent. Er muss die neuen Strukturen schaffen, die den Weg freimachen für die Verwirklichung der Zielsetzungen des Lissabon-Prozesses: Europa als wettbewerbsfähigste Region der Welt.
Hierzu müssen nicht nur Strukturen verändert werden. Es sind auch Antworten zu finden auf die Fragen der "Globalisierungskritiker". Die EUCDA verurteilt die gewaltsamen Aktionen der sogenannten "Globalisierungsgegner". Aber es ist den "Globalisierungs-kritikern" zu erklären, wem eine Globalisierung nützt, die sich bislang überwiegend in Massenentlassungen, Lohnzurückhaltung, Sparmassnahmen der öffentlichen Hand und einer zunehmenden Polarisierung zwischen Reich und Arm ausdrückt. Die EUCDA will Globalisierung, aber eine Globalisierung auch der sozialen Gerechtigkeit, der Demokratie und des fairen Umgangs miteinander.
Verantwortlich:
Luc Delanghe, Präsident Für weitere Informationen: EUCDA
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