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Brüssel, 27.02.2002

Europa und der EURO brauchen Stabilität
EUCDA kritisiert Entscheidung der Finanzminister


Die Europäische Union Christlich-Demokratischer Arbeitnehmer (EUCDA) kritisiert die Entscheidung der EU-Finanzminister, der deutschen und der portugiesischen Regierung trotz der hohen Schuldenlast keinen "blauen Brief" zu schicken. Gerade zu einem Zeitpunkt, in dem die Europäische Union mit der Debatte über einen Verfassungsvertrag einen großen Schritt in Richtung einer echten politischen Union macht, ist Stabilität oberstes Gebot. Die Entscheidung der Finanzminister sowie eventuelle Überlegungen, die Stabilitätskriterien des EURO zu lockern, ist dagegen geprägt von kurzfristigem nationalem Denken.

Deshalb begrüßt die EUCDA die kritische Haltung der EVP-ED Fraktion im Europäischen Parlament und die entsprechende parlamentarische Anfrage, eingereicht durch Othmar Karas MdEP.

Der EURO verkörpert die Einheit Europas. Er ist die Chance, über eine stabile, einheitliche Währung den freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen, Personen und Kapital zu fördern und wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die weiteres Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen ermöglichen. Die Herausforderungen, vor der die Gemeinschaft jetzt steht - Übernahme weltweiter Verantwortung, Erweiterung nach Mittel-, Ost- und Südeuropa, Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, Sicherung eines hohen Niveaus an sozialem Schutz - verlangt nach mehr europäischer Zusammenarbeit. Diese muss aber gegründet sein auf Vertrauen und Stabilität.




Die Europäische Union Christlich Demokratischer Arbeitnehmer (EUCDA) besteht aus 23 Arbeitnehmerorganisationen aus 15 Ländern und ist eine Vereinigung der Europäischen Volkspartei (EVP).

Verantwortlich: Luc Delanghe, Präsident



Für weitere Informationen:

EUCDA
Europäische Union Christlich-Demokratischer Arbeitnehmer
c/o EVP, Rue du Commerce / Handelsstraat 10
B-1000 Brüssel

E-mail: EUCDA

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